Ernährungspraxis Dr. Berling-Aumann
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Fassaden der Fröhlichkeit

Roman

von Nadine Berling-Aumann

Zusammenfassung

 

„Fassaden der Fröhlichkeit“ ist eine wahre Geschichte über einen Jungen, der vor 2400 Jahren auf dem subindischen Kontinent gelebt hat. Sie erzählt von dem Leben zu jener Zeit, schildert die Umstände unter denen der Junge geboren wird, wie er aufwächst und warum er sich schließlich dazu entscheidet, dem weltlichen Leben zu entsagen und sogar seine Familie zu verlassen.



Shudodana ist Präsident der Republik Kapilavasdu. Einerseits ist er als Oberhaupt eines gewählten Parlaments überaus angesehen und erfolgreich. In seinem privaten Inneren aber, steht er unter großem Druck: Seine zwei Ehefrauen Prajapati und Maya-Devi scheinen kein Kind
empfangen zu können, und Kinderlosigkeit bedeutet nach der religiösen
Überzeugung Shudodans, dass seine Seele nach dem Tod für immer in die Hölle verbannt wird. Als seine Frau Maya-Devi endlich ein Kind erwartet, fühlt sich Shudodana von seiner Angst befreit. Aber die Erleichterung ist von kurzer Dauer, denn Maya-Devi ist im 10. Monat schwanger und noch immer kündigen sich keine Zeichen für die bevorstehende Niederkunft an. Der ärztlichen Heilkunst am Hofe in Kapilavasdu misstrauend, reist Shudodana samt Gefolge mit Maya-Devi zu ihrem elterlichen Hof. Doch dort werden sie nie ankommen. Vollkommen entkräftet wird Maya-Devi
schließlich in den Ort Lumbeni gebracht, wo sich ihrer ein Heilkundiger annimmt. Dort bringt sie  den erhofften Sohn zur Welt. Sein Name lautet Siddhartha. Nur sieben Tage nach der Niederkunft stirbt sie.

 

Siddhartha wächst zunächst glücklich und behütet auf, glaubend, Prajapati sei seine leibliche Mutter.

Im zarten Alter von 5 Jahren erfährt er jedoch zufällig, dass seine wahre Mutter bei seiner Geburt gestorben ist – durch ihn! Dieses Erlebnis hat traumatische Folgen für den jungen Siddhartha. Von nun an wird er zunehmend nachdenklicher und gleichzeitig neugieriger. Älter werdend beginnt er mehr und mehr zu hinterfragen. Vor allem die Lehren der hinduistischen Brahmanenpriester wecken Zweifel in ihm. Sollte es tatsächlich wahr sein, dass alles im Leben vorbestimmt ist, das man keinen Einfluss auf sein Schicksal hat, dass man seinen Status innerhalb einer gesellschaftlichen Klasse, niemals ändern kann?

Trotz seiner wohlbehüteten Umgebung erfährt Siddhartha bereits früh, dass nicht nur Glück und Zufriedenheit existieren - wenn auch nur außerhalb von Kapilavasdu. Denn neben vielen Sportwettkämpfen, an
denen er regelmäßig teilnimmt, sind Jagden sehr populär: Menschenjagten. Diese Jagten sind sportliche Veranstalt-ungen unter jungen Adeligen mit dem Zweck Sklaven zu gewinnen. Sie sind Siddhartha zutiefst zuwider. Über dessen innerliche Qual freut sich jedoch besonders sein neidischer Cousin Devadatta, der sich als Rivale Siddharthas sieht. Siddhartha selbst nimmt für die politischen Interessen seines Vaters an den Jagten teil. Er tut es, in dem Glauben, dass es Armut und Elend in der väterlichen Republik Kapilavasdu nicht gäbe, denn die Menschen um ihn herum waren gesund und wohlernährt. Noch nie war er einem armen oder kranken Menschen auf seinen Reisen begegnet und ahnt nicht, dass dies lediglich eine Inszenierung seines besorgten Vaters darstellt, um
Siddhartha vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Doch langsam wird dem älter werdenden Siddhartha bewusst, dass alles am elterlichen Hofe eine reine Fassade der Fröhlichkeit ist, und das Elend, Krankheit und Not tagtäglich um ihn herum passieren. Immer mehr Fragen zum Dasein und zu den Gesellschaftklassen keimen in ihm auf. Doch niemand scheint seine Fragen beantworten zu können, so dass er
schließlich selber die Initiative ergreift.
Systematisch beginnt Siddhartha arme und notleidende Menschen zu suchen, sucht das Gespräch mit ihnen über ihr Leben, gibt ihnen Nahrung und Kleidung. Dabei trifft er auch auf Asketen, die ihm von einem allwissenden Lehrer berichten, der im Wald leben soll. Die Brahmanenpriester hingegen, empört über
Siddharthas Verhalten, beobachten jeden seiner Schritte. Schließlich schmieden die Priester einen Komplott gegen Siddhartha, klagen ihn an, durch die armen Menschen unrein geworden zu sein. Mit Erfolg: Für eine Woche wird Siddhartha vom öffentlichen Leben verbannt und muss Buße tun. Siddhartha lässt sich nicht beirren, und als die Situation zu eskalieren droht, will er den elterlichen Hof zu verlassen, und nach dem Lehrmeister im Wald suchen.

Seine Stiefmutter, Prajapati, durchkreuzt seine Pläne. Sie will Siddhartha, inzwischen 19 Jahre alt, verheiraten. Überraschend stimmt er zu.

Vier Jahre lang findet Siddharthas Geist an der Seite seiner schönen Frau Jashudara Ruhe. Doch dann, als ihr erstes Kind geboren wird, hat Jashudara schreckliche Schmerzen bei ihrer Niederkunft. Wie Schuppen fällt es Siddhartha von den Augen. Wie konnte er seiner geliebten Frau
nur so entsetzliche Schmerzen zufügen? Würde sie nun sterben wie seine Mutter?
Wieder beginnt sich Siddhartha mehr und mehr zurückzuziehen, auch von seiner Frau. Wie ein Mönch lebt fortan. Wieder versucht Prajapati einzugreifen. Mit hübschen Konkubinen soll die Manneskraft ihres Stiefsohnes wieder zum Leben erweckt werden.

Angewidert und zu tiefst verletzt, beschließt Siddhartha endgültig den Lehrmeister, von dem er vor so langer Zeit gehört hatte, zu suchen. Er ist so voller Verzweiflung und voller Fragen zum menschlichen Verhalten, dass er keinen anderen Ausweg mehr sieht. Noch ahnt er nicht, dass es ein Abschied für immer werden sollte.

Erschienen bei Amazon.de (Kindle Edition) (2012):

http://www.amazon.de/Fassaden-der-Fr%C3%B6hlichkeit-ebook/dp/B0083US7P4

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