Ernährungspraxis Dr. Berling-Aumann
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8 Kilo in 2 Wochen abnehmen?!

 

von Nadine Berling-Aumann, 10.02.2012

 

Unzählige Diäten und „Mittelchen“ versprechen rasante und großartige Abnehmerfolge in kürzester Zeit. Wer auf solche Werbeversprechen reinfällt hilft sich nicht damit, sondern nur dem Anbieter.

 

Annika ist schon seit ihrer Kindheit etwas zu pummelig. Heute ist sie 37 Jahre alt, arbeitet als leitende Angestellte meistens vom Bürostuhl aus und wiegt bei einer Körpergröße von 1,68 Metern 85 kg. Ihr Body Mass Index (kurz BMI) ist damit auf 30 geklettert, was bedeutet, dass Annika nicht (mehr) nur übergewichtig ist, sondern auf der Grenze zur Fettsucht (Adipositas) steht.

Als Annika nach dem schmerzhaften Gang auf der Waage ihren Wert ausrechnet (BMI: Körpergewicht in kg/ (Körpergröße in Metern)2), will sie das Problem endlich ein für allemal lösen.

Am Abend erklärt sie ihrer Freundin, dass sie nun bis zum Sommer, also binnen 4 Monaten, endgültig 20 kg abgenommen haben will. Die Freundin ist misstrauisch: „Stell Dir das mal bildlich vor. Das Gewicht von 20 Paketen Mehl willst Du in 4 Monaten verlieren? Willst Du etwa bis zum Sommer fasten?“

 

Würde Annika zwischen 52 und 70 kg wiegen, läge sie mit ihrem Gewicht im Bereich des Normalgewichts (BMI 18,5 bis 24,9). Muss sie also doch satte 20 kg abnehmen?

Langfristig wäre das Ideal, aber auch weniger ist schon ein Erfolg. Realistisch ist es zunächst etwa 8 kg abzunehmen. Dann wäre Annika zwar immer noch im Bereich des Übergewichts, aber es bestehen keine gesundheitlichen Bedenken mehr. Außerdem ist das eine ganze Menge, aber in kleinen Schritten gut zu schaffen.

 

Was ist also realistisch?

8 kg in 2 Wochen abzunehmen ist nahezu unmöglich und nur durch gefährlichen Wasserverlust (Entwässerungskuren) und unzureichender Nahrungszufuhr theoretisch möglich.

Eine Gewichtsabnahme von 1 bis 2 kg pro Monat ist das richtige Maß und kann ohne Jo-Jo-Effekt und gesundheitliche Einschränkungen erreicht werden – und zwar ohne Hungern, Kalorien zu zählen und auch ohne die persönlichen Ernährungsgewohnheiten komplett umzukrempeln zu müssen!

Wer sich ausgewogen ernährt (Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), sich im Alltag viel bewegt und regelmäßig 2- bis 3-mal pro Woche 30 bis 60 Minuten Sport treibt, kann seine Ziele in regelmäßigen Etappen erreichen.

Kleine Verhaltensveränderungen können bereits ausschlaggebend sein.

Wer beispielsweise statt 250 ml Orangensaft die gleiche Menge Apfelsaftschole trinkt, spart 53 kcal. Ähnlich sieht es bei Pommes und Pellkartoffeln aus. Wer statt 150 g Pommes frites 250 g Pellkartoffeln isst, hat nicht nur mehr sattmachendes Volumen im Magen, sondern spart satte 260 kcal und viel Fett!

Auch ein Gang bei Fragen zur Kollegin, zum Kollegen im Büro nebenan ist besser für den Kreislauf, den Bewegungsapparat und den Energieumsatz, als der Griff zum Telefon.

 

Kleine Schritte bei Abnehmen können zwar keine Wunder bewirken, dafür aber eine bessere Chance für langfristige Erfolge mitbringen.

 

 

*Wichtiger Hinweis: Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text ist geistiges Eigentum der Autorin. Jegliche Verbreitung, auch von einzelnen Textpassagen, bedarf der ausdrücklichen Zustimmung von Frau Dr. Nadine Berling-Aumann.

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