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Laktoseintoleraz – Wenn die gesunde Milch zur Qual wird

 



von Nadine Berling-Aumann, 10.05.2012

 

Etwa 9. Deutsche leidet an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleraz) – Tendenz steigend. Auch nachdem die Unverträglichkeit medizinisch festgestellt wurde, wissen viele Menschen nicht, welche Lebensmittel sie bedenkenlos verzehren können, und welche Beschwerden auslösen können.

 

Es ist eine verkehrte Welt: Vermeintlich gesunde, kalziumreiche Lebensmittel lösen plötzlich Bauchschmerzen und Durchfall aus. Bei heftigen Beschwerden ist der Gang zum Arzt daher langfristig unvermeidbar. Über den „Wasserstoff-Atemtest“ kann eine Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker (Laktose) festgestellt werden.

Schuld an der Laktoseintoleraz ist ein Mangel an dem Enzym Laktase, das den Milchzucker in die Zuckerverbindungen Galactose und Glucose spaltet. Kann die Laktose nicht abgebaut werden, spalten Bakterien im Darm den Milchzucker zu kurzkettigen Fettsäuren und Gasen ab. Die Folgen: Durchfall, Blähungen und Bauchkrämpfe.

Was nun? Milchzucker ist in vielen Lebensmitteln enthalten, nicht nur in Milch und Joghurt, sondern kann auch beispielsweise in Bockwürstchen enthalten sein. „Genau hinsehen lohnt sich“, meint Ernährungsberaterin Dr. Nadine Berling-Aumann, „Milch und Milcherzeugnisse, einschließlich Laktose müssen als Zutat in einem Lebensmittel gekennzeichnet werden. Das gilt auch, wenn der Anteil in einem Produkt sehr gering ist.“

Bei unverpackten Lebensmitteln, z.B. beim Bäcker, an der Käsetheke oder in Restaurants, ist bisher keine Kennzeichnung notwendig. Es muss daher nachgefragt werden, ob Laktose enthalten ist.

Was nur Wenige wissen: Manche Käsesorten, wie Emmentaler oder Gouda enthalten nur Laktosespuren. Durch den langen Reifungsprozess, wird die Laktose im Käse natürlicherweise abgebaut. Lang gereifte Käsesorten werden daher nicht nur gut vertragen, sondern tragen zu einer ausreichenden Versorgung mit Kalzium bei.

 

 

 

*Wichtiger Hinweis: Alle Rechte vorbehalten. Dieser Text ist geistiges Eigentum der Autorin. Jegliche Verbreitung, auch von einzelnen Textpassagen, bedarf der ausdrücklichen Zustimmung von Frau Dr. Nadine Berling-Aumann.

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